Deutsche Akademie für Heilpraktiker DAHP

Autonosoden-Therapie – Fachseminar Dresden, Präsenz/Online

Kursdetails
Kurstyp: Grundkurs
Preis: mit Frühbucher-Rabatt 100,- / regulär 120,-ere Teilnehmer 100
Dozent: Heike Schreiber, Heilpraktikerin
Zeiten: von 9.00 bis 17.00 Uhr
Kursort: Lehrpraxis Heilpraktikerschule Dresden BDN, Nürnberger Straße 39, 01187 Dresden

Therapie mit Autonosoden
Fachseminar am 01. Mai 2022   Anmeldeformular

Das Fachseminar kann als Präsenz- oder Online-Seminar belegt werden.
Als Präsenzseminar findet es unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln statt.

Um zu verstehen, was Autonosoden sind und wofür sie eingesetzt werden können, muss man die Grundlagen der Homöopathie kennen,
denn Nosoden und natürlich auch Autonosoden sind homöopathische Arzneimittel. Homöopathie, aus dem Griechischen
(homöos = ähnliches, pathos = Leiden), heißt so viel wie “ähnliches Leiden”.
Der Grundsatz der Homöopathie lautet “Similia similbus curentur” (lat.), was mit “Ähnliches werde mit ähnlichem geheilt” übersetzt werden kann.
Geprägt wurde dieser Begriff von Dr. Samuel Friedrich Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie.
Die Therapie mit Nosoden oder Autonosoden ist eine besondere Therapierichtung der Homöopathie, deren Grundregel ein wenig anders lautet:
„Aequalia aequalibus curentur“ („Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden“).
Bereits bei Hippokrates findet man die Erkenntnis, dass Übles mit Üblem geheilt werde (vomitus vomitu curatur). Im alten China wurden
Blatternsekrete gesammelt und getrocknet, um sie dann zur Vorbeugung aufzuschnupfen.
Die Materialien, die zur Herstellung von Nosoden verwendet werden, sind stets besonderer Art. Nosoden sind homöopathische Arzneimittel,
die aus Krankheits- oder Stoffwechselprodukten von Mensch, Tier, Mikroorganismen oder Viren hergestellt werden können.
Die potenzierten Stoffe stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Erkrankung, es können sowohl deren Erreger als auch krankheitsbedingte
Ausscheidungen sein.
Die Autonosoden-Therapie ist eine Weiterentwicklung, oder besser gesagt, weitere Individualisierung dieses Prinzips. Als Autonosoden werden
solche Nosoden bezeichnet, bei denen das Ausgangsmaterial für die Nosode vom Patienten selber stammt – persönlicher und individueller geht
Homöopathie nicht.
Aus vom Patienten gewonnenen Material wird nur für ihn ein einmaliges, individuelles homöopathisches Arzneimittel hergestellt.

Inhalte:

    • Grundmodell der Wirkungsweise
    • Betrachtung der möglichen Ausgangsmaterialien
    • Indikationen, Kontraindikationen
    • Rechtliches